Sehr angenehm ist die Tatsache, dass man sich das Mietauto zur eigenen Unterkunft bringen lassen kann. Somit kann man bequem aus dem Hotelzimmer das Fahrzeug bestellen.
Um die Ruhe der Inseln nicht zu stören, ist die Höchstgeschwindigkeit auf 65 km/h beschränkt, im Ort sogar auf nur 40 km/h. Alles in allem bietet sich eine selbst gemachte Rundfahrt mit dem Auto aber durchaus an, da Straßen und Wege gut ausgebaut sind. Vielleicht machen das eine oder andere Mal die etwas spärliche Ausschilderung einen kleinen Umweg nötig, aber davon lässt einen schon alleine das durchgehend wunderschöne Wetter absehen.Wem das selber fahren zu stressig ist, kann alternativ auf öffentlich Verkehrsmittel umsteigen. Auf der Insel Mahé gibt es sogar einen Busverkehr. Die Busse fahren zu sehr günstigen Tarifen fast alle Regionen der Insel an und man kommt somit auch leicht mit den Einwohnern ins Gespräch. Gleiches gilt für Praslin. Auf besagten Inseln besteht ebenfalls die Möglichkeit sich mit Hilfe von Taxis fortzubewegen. Gerade am Abend wird diese Möglichkeit von vielen Urlaubern genutzt. Auch hier sind die Beförderungstarife noch einigermaßen zu tragen. Für den Transfer zwischen den Inseln sorgen Fähren. Sie fahren mehrmals am Tag zwischen den Hauptinseln, können aber auch zu bestimmten Terminen bestellt werden.
Für den etwas extravaganteren Weg des Reisens gibt es noch die Wasserflugzeuge der Air Seychelles. Sie haben zwar nur begrenztes Platzangebot, aber es ist mal eine neue Erfahrung statt der in der Heimat gewohnten Tram einmal mit einem Flugzeug von A nach B zu gelangen. Um aber beispielsweise die Outer Islands zu erreichen, sollte man schon einen Flug buchen. Es müssen nämlich teilweise Strecken von über 1000 Kilometer zurückgelegt werden. Die Outer Islands sind bekannt für die Vielfalt von Flora und Fauna. Hier lassen sich noch mehr als auf den bewohnten Inseln exotische Tiere und Pflanzen entdecken. An dieser Stelle sei das Aldabra- Atoll zu nennen. Sie sind ebenfalls Weltkulturerbe der UNESCO und wurden erst sehr spät entdeckt. Ein Grund für die unberührte Natur. Die Aldabra- Inseln erstrecken sich auf insgesamt 155 Quadratkilometer. Eine der "Hauptattraktionen" ist die Lagune. Sie füllt sich strömungsbedingt zweimal am Tag mit Wasser und leert sich auch wieder genau so oft. Durch die Unberührtheit der Über- und vor allem Unterwasserwelt ist hier eines der Tauchparadiese weltweit zu finden, da sich hier endlose Korallenriffs ausbreiten und zahlreiche in allen Farben erdenkliche Fischschwärme beherbergen.
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